Geschichte

April 1998 Initiative für die Schaffung von Wohn- und Arbeitsplätzen für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung durch die SSB (Sensler Stiftung für Behinderte) und den VSD (Verband der Sozialtätigen Deutschfreiburgs).
Mai 1998 Erste Bedürfnisabklärung bei den Sozialinstitutionen durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Personen der SSB und des VSD.
August 1998 Gesuch der SSB bei der kantonalen Gesundheits- und Sozialfürsorgedirektion um Aufnahme in den Bedarfsdeckungsplan 1998. Verschiebung des Projektes in die kantonale Bedarfsplanung 2001 bis 2003.
Mai 2000 Gesuch des Kantons an das BSV (Bundesamt für Sozialversicherung).
Nov. 2000 Genehmigung des BSV für 12 Wohn- und 30 Arbeitsplätze.
Juli 2001 Auftrag der kantonalen Direktorin für Gesundheit und Soziales, Frau Lüthi, an die Oberamtmänner des See- und Sensebezirks, ein Projekt für die Schaffung von Wohn- und Arbeitsplätzen für psychisch Behinderte mit einer gemeinsamen Trägerschaft zu erarbeiten. Ziel ist die Gründung einer neuen Stiftung für psychisch Behinderte des See- und Sensebezirks bis März 2002.
Oktober 2001 Beginn der Arbeit der Projektgruppe, bestehend aus den Oberamtmännern des See- und Sensebezirks und Vertretern der Stiftungen SSEB Muntelier und SSB Tafers sowie weiteren Mitgliedern. Institutionsbesuche, Konzepterarbeitung, Vorabklärungen bei Bund und Kanton, Namenssuche...
April 2002 Übergabe an die künftigen Mitglieder des Stiftungsrates:Weiterführung der Vorarbeiten der Arbeitsgruppe, Vorbereitung der Stiftungsgründung, Statuten, Stiftungskapital... sowie intensive Liegenschaftssuche.
Sommer 2002 Zweite Bedürfnisabklärung bei den Sozialinstitutionen. Die Auswertung ergab, dass in Deutschfreiburg eine grosse Nachfrage nach betreuten Arbeitsplätzen und auch betreuten Wohnplätzen besteht.
Nov/Dez. 2002 Gründung der Stiftung applico mit Sitz in Murten, Publikation im Handelsamtsblatt
Februar 2003 Anstellung und Arbeitsbeginn der Geschäftsleitung mit provisorischem Büro im Gemeindehaus Schmitten
März 2003 Verabschiedung des Leitbildes und Unterzeichnung des Mietvertrags des Atelier Schmitten an der Bahnhofstr. 45 in Schmitten
April 2003 Verabschiedung des Betreuungs- und Betriebskonzeptes Wohnen und Arbeiten
Juli 2003 Bezug der Räumlichkeiten des Ateliers in Schmitten,
Arbeitsbeginn der Bereichsleiter und der Sekretärin
1. Sept. 2003 Start im Atelier Schmitten mit den ersten sechs Mitarbeitenden
1. Nov. 2003 Start der begleiteten Wohnform in Düdingen mit vier Personen
5. Dez. 2003 bis 9. Jan. 2004 Kunstausstellung "unsere Art" mit Werken von 31 Kunstschaffenden aus der Region:
März 2004 Unterzeichnung des Mietvertrages des Atelier 2 am Irisweg in Murten (ehemals Laubscher)
März 2004 Eröffnung des Geschenk_shops in Schmitten
1. Juli 2004 Einzug in die neuen Wohnungen in Schmitten
1. Sept. 2004 Eröffnung des Ateliers in Murten
März 2005 Frühlingsausstellung sowie Fotoausstellung "Allergattig Lütt" von
Romano P. Riedo
4. Juni 2005 Offizielle Eröffnungsfeier in Murten: Der Auftrag - Schaffung von 30 Arbeitsplätzen und 12 Wohnplätzen - ist erfüllt.
März 2006 Frühlingsausstellung mit Erstaufführung des Filmes "schräge Hänge - schräge Köpfe?" von Ann Lee Zwirner
Sept. 2006 Teilnahme an der Gewerbeausstellung Murten GAM
Nov. 2006 Zertifizierungsaudit mit SQS-Zertifikat ISO 9001: 2000
Juni 2007 Liquidation des Outdoor_shops
1. Sept. 2007 6 neue Arbeitsplätze, davon sind 3 vorgesehen für externe Arbeitsplätze
1. Sept. 2007 Miete einer Aussenwohnung in Schmitten
1. Juni 2008 Wechsel des Atelierverantwortlichen in Murten: Otto Aerschmann übernimmt die Nachfolge von Kilian Schafer
Febr. 2009
Wechsel der Aussenwohnung nach Düdingen
1. Juni 2009
Miete eines zusätzlichen Lagerraumes in der Nähe des Ateliers Murten
6. Nov. 2009
Rezertifizierungsaudit mit SQS-Zertifikat ISO 9001:2008
1. Mai 2010
Erhöhung der Arbeitsplätze auf gesamt 40 Vollzeitstellen. Raumerweiterung im Atelier Schmitten
Sept. 2011 Zusage des Sozialvorsorgeamtes des Kantons für die Schaffung eines neuen 24-Std.-Wohnangebotes mit integrierter Beschäftigung (Start Mitte 2013)
Oktober 2011 Stand an der Gewerbeausstellung Schmitten und Teilnahme am Podiumsgespräch